Guten Tag ihr kleinen Wichserchen, heute habe ich wieder ein mehr oder weniger musikalisches Thema heraus gekramt. Es geht nämlich um Heiko, der Anfang der 2000er kurz einmal seine 15 Minuten Ruhm abgeerntet hat und seitdem, trotz eines gescheiterten Cumbacks, vom Erdboden geschluckt ist. Dieser Beitrag sollte eigentlich ein wenig länger werden und auch seine filmischen Ergüsse behandeln, leider tat mir die rechte Hand weh und mit der sogenannten fremden Hand, fällt mir das Schreiben schwer. Steckt man nicht drin…
Aber wer ist dieser Heiko von dem noch nie jemand gehört hat? Er wurde im Oktober 1969 im sächsischen Borna geboren (Hohoho, 69, die erste sexuelle Referenz, die ich bisher unterbringen konnte.) Er ist gelernter Instandhaltungsmechaniker. Noch nicht ahnend, dass ihn der Beruf in seiner Filmischen Laufbahn noch vom Vorteil sein könnte. Auch in seinen Filmen war es das A und O, etwas im Stand zu halten. Da Heiko einen großen Drang hatte, berühmt zu werden tauchte er in einer Talkshow auf und posaunte hinaus, dass er Pornodarsteller werden möchte. Um an Adressen zu kommen, bei den er sich bewerben kann, geht er mit seinem Bruder in Videotheken in die Pornoecke und schreibt sich dort die Adressen der Produktionsfirmen ab. Später hat man ihn für eine Reportage auf Pro 7 begleitet und da sagte Heiko, dass er am liebsten in Softpornosteifen mitspielen würde, weil es da Handlung gibt. Falls es mit der Pornokarriere nichts wird, möchte er umsatteln auf Stripper oder Callboy, Hauptsache etwas mit Sex. Sein (ebenfalls) arbeitsloser Bruder Rico unterstützt den Heiko rigoros. Wie er sein Geld verdient ist egal, Hauptsache es reicht für die ganze Familie, so Rico. Ich glaube da steht einer , nicht seinen Mann und will auf Heikos Nacken, kräftig absahnen und dabei selbst nur auf der faulen Haut liegen. Seine Mutter legt sich da mehr ins Zeug und ist Heikos persönliche PR Managerin und macht auch die (nackten) Bewerbungsfotos von ihm. Aus der Reihe tanzt da nur Heikos Vater, dieser ist mit der Entscheidung seines Sohnes nicht zufrieden und will ihn lieber auf dem elterlichen Bauernhof arbeiten sehen. Ich weiß ja nicht ob ich Heiko beim Arbeiten auf dem Bauernhof (räusper) sehen möchte. Der Vater war bestimmt Eifersüchtig, weil seine Frau ihren Sohn häufiger nackt gesehen hat als ihn. Aber Moment, wenn der Vater einen eigenen Bauernhof hat, warum sind dann beide Söhne arbeitslos? Hat man seine Kinder nicht früher noch mit einem Latsch gedroht um sie gewaltlos zum arbeiten zu bewegen? Man Kinder doch am einfachsten in seinem eigenen Betrieb ausbeuten. Aber vielleicht denke ich einfach nur zu viel nach. Die Reporter von Pro7 wollten eine Expertenmeinung und fragten Dolly Buster, was sie von Heiko so hält. Sie hat in ihrer Karriere schon viel gehalten aber von den Pornoambitionen von Heiko hält sie nichts. 49Kg Körpergewicht sind für einen Darsteller schon recht schmächtig. Würde ich auch sagen. Wenn von den 49Kg Körpergewicht 25 Kilo Kilo auf sein Gemächt fallen täten und er sich mit den Worten „Ich bin wie Arielle, 50% Schwanz“ bewerben würde, sehe ich da mehr Perspektiven. Da Dolly Buster offiziell bescheinigt, das Heiko, keine Chance als Pornodarsteller haben wird ist seine Karriere vorbei und die Story endet hier…
Ein Mann aus Leipzig, der Heiko zum Verwechseln ähnlich sieht betritt die Bühne. Er nennt sich, der Lady Killer aus dem Osten. Als Sachsenpaule dreht er im Jahr 2001 ganze 4 Hardcorefilmchen. Laut DVD Hülle ist: „Bei dem Typen sogar der Rosetten-Kasper sprachlos“. Leider konnte ich den Spruch leider nicht verifizieren, da der Rosetten-Kasper keine Interviews gibt. Vermutlich weil er nach seiner aktiven Kariere im Kasperletheater arbeitet und dort seine Vergangenheit nicht bekannt werden sollen.
Hier sollte nun eigentlich ein Reviewmarathon seiner 4 Filme folgen. Aber ich musste schon nach einen Film vorzeitig abbrechen. Ich habe extra, das Fenster zur Straße geschlossen, die Rollos runter gemacht und den Ton so leise wie möglich. Die Nachbarn sollen ja nicht denken ich würde bei mir Tiere quälen. Ich habe extra mit dem 2. Teil angefangen, da jeder Filmenthusiast weiß, dass der zweite Teil einer Reihe immer der Beste ist. Da werden die Fehler des ersten Teils ausradiert und alles besser gemacht, bevor es in weiteren Teilen nur noch schlechter wird. Ich hatte mir sogar Taschentücher bereit gelegt, falls mich die Handlung, emotional so mitnehmen wird. Schließlich hat ja Heiko in der Pro7 Reportage gesagt, dass er (Soft)Pornos mit Handlung drehen möchte. Ich gucke ja normalerweise keine Pornos aber ich muss sagen, das war das qualitativ minderwertigste, was ich jemals gesehen habe. Ich glaube die Produktionsfirma wollte den Hype von Heiko aufgreifen und einfach schnell ein Produkt hingerotzt. Minimaler aufwand, maximaler Gewinn. Ich denke man hat da irgendwelche Mädels angekarrt denen 10 Mark gegeben und ihnen gesagt, das sie mit einem aufstrebenden Star drehen werden. Heiko hat das bestimmt umsonst gemacht. Finanziell und auch in allen anderen Belangen. Die „Story“ besteht daraus, wie Heiko seine Abenteuer erzählt. Wie er Frauen anmacht und dann abschleppt. Eingepackt wird das ganze in einen technischen Fiasko. Wieso hat man ein Mikrofon am Set, wenn man dann den Ton damit nicht vernünftig aufnimmt? Und ich weiß, dass sie ein Mikrofon dabei hatten, man sieht es mehrfach im Bild, genauso wie den zweiten Kameramann. Scheinbar filmt man sich lieber gegenseitig als die Hauptdarsteller. Ich konnte mich gar nicht richtig auf die Handlung einlassen weil ich erstens die Dialoge nicht verstanden habe und ständig fremde Leute zu sehen waren die mich aus der Szenerie rissen. Weitere Filme habe ich daraufhin nicht mehr schauen können, weil ich mich einfach nur dafür schäme. Nun habe ich aber die DVD und was soll ich damit machen, damit sie nie jemand findet? Am besten ich verstecke sie einfach in das AfD Wahlprogramm, da schaut eh niemand rein…

Bekanntheit erlangte Sachsen-Paule u.a. durch seinen 151-tägigen Aufenthalt in einen TV Container. Sein Selbstbewustsein aber auch seine überdurchschnittliche Bestückung sorgten für das übrige. 4 skurrile Filme, die in keiner Sammlung fehlen dürfen entstanden mit Ihm als Hauptdarsteller.
Also, wenn ich Pornos gucken würde, räusper, hätte ich da aber jetzt einen lustigeren Text erwartet. Selbst der Werbetexter, der Namen für Frisörläden erfindet, hat da mehr drauf. Aber was sollst. Wie die Mädels in den Filmen, drehte Heiko nach 4 Filmen der Branche den Rücken zu. Er heimste die wichtigsten Preise ein: den Oscar, den Grammy, den Tony und sogar die Golden Globes gewann er nicht. In den 70er hätte er sich für seine Leistungen sicher einen Bären verdient, zwar nicht den Goldenen aber irgendeinen Pelzigen. Heiko ist aber Preisträger des Raab der Woche und den Venus Award für den besten Nachwuchsdarsteller in Deutschland. Wenn da eine Mutter nicht stolz auf einen ist, dann weiß ich auch nicht..
Da Heiko nun ein Award Gewinner ist, möchte er sich auch im Mainstream einen Namen machen und möchte eine Musikkarriere starten. Was soll da schon schief gehen. Der Deutsche hat doch eh keinen Musikgeschmack und nimmt alles so hin. Scheinbar war seine Musikkarriere doch nicht so erfolgreich und nach 2 Singles war schon wieder Schluss. Seinen Bekannten Namen als Sachsen-Paule durfte er wohl rechtlich nicht nutzen und so musste er sich etwas einfallen lassen, dass man die Marke gleich wieder erkennt. Da die 2000er eher Hip waren und sein bürgerlicher Name da eher langweilig ist, nannte er sich ab nun an Hai-ko. Damit seine alten Fans ihn auch wieder erkennen, gibt es nach das Sachsen davor. Nun steht einer erfolgreichen musikalischen Karriere nichts mehr im Weg. Außer vielleicht Talent..

Am 03.09.2001 erschien seine erste Single „Ich bin der Hai-Ko“ von ZigZett Records im Vertrieb von ZYX Music. Leider konnte ich keine offiziellen Verkaufszahlen oder ein Charts-Platzierung zum Song finden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich der Song so schlecht verkauft haben soll. Sonst hätte man doch niemals eine zweite Single produziert. Ich wittere eine Verschwörung. Ich werde ein Demo an einem Montag in Dresden organisieren und von der Bundesregierung eine Herausgabe der Verkaufszahlen fordern. Aber bis dahin werden wir erst einmal in den Song reinhören. Wie schlimm kann es schon werden…
Hallo, hier ist der Sachsen-Hai-Ko, ich bin der Hai-ko. Hallo.
Ich komme aus dem schönen Sachsenland, da wo ich die ersten Mädels fand.
Sie liebten mich nah so gnadenlos und wollten immer gleich auf meinen Schoß.
Dabei bin ich so klein und mächtig dürr, zerbrechlich wie Omas Porzelangeschirr
Doch denk ich an eine Frau so schönwie Mona Lisa, dann wächst bei mir gleich der schiefe Turm von Pisa.Hai Hai Hai, HAI KO, mach nicht nur Sachsens Mädchen froh
Hai Hai Hai, HAI KO, ist unsrer Held, das ??? sowieso.
Hai Hai Hai, HAI KO, ist unsrer Star aus der TV Show
Hai Hai Hai, HAI KO, er ist so Sexy und hat Niveau.Hai-Ko du bist so süß, du bist so uhm. Hai-ko du bist so sexy, du bist mein Typ, Hai-Ko komm, ich mach mich für dich frei. Hai-Ko du bist einfach der Sachsen-Hai.
Ich döse gern auf einem Berg, denn ich bin, ja der Brummelzwerg.
Von da oben schau ich in das Land. Herrlich und sehe ich ein Mädel, nehme ich meine Hand.
Ich winke ihr, ganz lieb mal zu, schon ist sie da zum Rendezvous.
Und romantisch, wie ich nun mal bin, legt sie sich gleich so vor mich hin.SuperHai Hai Hai, HAI KO, mach nicht nur Sachsens Mädchen froh
Hai Hai Hai, HAI KO, ist unsrer Held, das ??? sowieso.
Hai Hai Hai, HAI KO, ist unsrer Star aus der TV Show
Hai Hai Hai, HAI KO, er ist so Sexy und hat Niveau.Herr Kapellmeister, bitte jetzt das Saxophonsolo.
Ich war schon einmal in einer Bar, da sass ne Frau so einfach da.
Sie schaute mich ganz lüstern an und kam ganz dicht an mich heran.
Sie sagte nur, ich wär ein Hecht, ich käme ihr, gerade recht.
Ich sagte dann nur kurz und frei, nicht der Hecht, der Sachsen-Hai.Hai Hai Hai, HAI KO, mach nicht nur Sachsens Mädchen froh
Hai Hai Hai, HAI KO, ist unsrer Held, das ??? sowieso.
Hai Hai Hai, HAI KO, ist unsrer Star aus der TV Show
Hai Hai Hai, HAI KO, er ist so Sexy und hat Niveau.
Wie schlimm kann es schon werden? Ich hoffe mir drückt jemand seine glühenden Zigaretten in den Ohren aus. Textlich ist der Song auf dem gleichen Niveau wie die Dialoge in seinen Filmchen. Billig und kaum verständlich. Man versucht mit dem Song einfach ein Verbindung zu seinen Pornos zu bringen und versinkt da einfach in irgendwelchen Kinderreimen und denkt dabei man sei witzig. Man fängt mit einem Sample an, der versucht, wie der Weiße Hai zu klingen. Dann kommt so eine generische Musik, die man genauso als Gemafreie Musik während seinen Rammeleien, hätte spielen können. Heiko versucht sich im Sprechgesang. Und jetzt nicht denken er wäre jetzt ein Rapper und spittet die Rhymes in nem derben Flow. Nein, es ist als ob er ein Gedicht vorträgt und es wurde nachträglich ein wenig „Flow“ reingemischt. Einfach wie bei den Pornos, schnell produzierter Müll um noch ein paar Mark abzugreifen bevor der Hype vorbei ist. Produziert hat den Song unter Anderem André Kuntze, der auch im Schauorchester Ungelenk, tätig war. Ich kenne keinen Song von der Band aber bei mir hat sich für immer eingebrannt, dass er damals immer einen Plastik Wellensittich an seiner Brille hatte. Kuntze produzierte auch Songs für die Pudhys, da fragt man sich ob der Hai-Ko nur ein Ausrutscher in seiner Bio ist oder einfach nur eine schnelle Auftragsarbeit… Ich muss aber zugeben, dass ich beim „FKK Sachsen Beach Mix“ des Songs kurz mal Schmunzeln musste, da dies auf so einen generischen Technobeat läuft.



Als zweite Single erschien „Ich bin Solo“ Diese war scheinbar so erfolgreich, dass man kaum Infos darüber findet. Aber beim Blick auf das Innencover lässt einen erschaudern, da scheinbar das gleiche Team daran gearbeitet hat. Ich ahne Schlimmes, sehr Schlimmes…
Da es die Lyrics nicht im Netz gibt, muss ich den Text nach Gehör aufschreiben was bedeutet, das ich den Song unendlich mal hören muss. Das war bei „Ich bin der Hai-Ko“ schon eine Qual, dass mein Körper aufgegeben hat und ich nun inkontinent bin. Ich bin zwar Randsachse aber auf der Brandenburgischen Seite und verstehe diesen Dialekt eigentlich ganz gut aber Heiko scheint der König der Nuscheltiere zu sein, dass ich bei diesem Song hier genervt aufgebe. Aber zu mindestens ist der Song etwas besser. Was aber nichts bedeutet, da der erste Song schon abgrundtief schlecht war. Hier ist man aber von der Johnny Hill Gedächtnismucke weg zum Party Schlager. Was dem ganzen Murks schon besser steht. Es ist immernoch textlich, gesanglich und musikalisch unterste Schublade aber aufn Ballermann würde er sich gut einreihen. Ich würde sogar so weit gehen, dass ich den Song als Spaß auf meiner Beerdigung spielen würde. Aber nur damit die anderen Leiden..




Auf der CD ist noch der Song Erdbeermund enthalten. Der ohne Hai-Kos Gesang sicherlich besser klingen würde. Leider habe ich dazu kein Beispiel auf Youtube gefunden. Beim Suchen habe ich aber einen anderen Song namens Erdbeermund gefunden. Wenn ihr jetzt hofft ich verlinke euch einen Song von In Extremo, der kennt mich wohl nicht gut genug. Ihr müsst euch nun Sigmund Und Seine Freunde anhören. Wenn ich mir das so ansehe, könnte man sich glatt überlegen, sich diesen Act mal genauer anzusehen…
Auf der Single sollte eigentlich noch der Videoclip zu „Ich bin Solo sein“ Leider ist nur eine Datei zu einem HTML Dokument darauf. Da es die Internetseite nicht mehr gibt, kann ich mir auch den Videoclip nicht mehr ansehen. In diesen ist wohl Naddel zu sehen. Jetzt frag ich mich ob das Video vor ihren großen Absturz war oder danach.
2004 hat es der gute Heiko auch in den 5. Big Brother Container geschafft. Das war damals bestimmt die einzige Möglichkeit noch relevant zu bleiben wenn man nichts kann.
2023 wollte Heiko noch einmal durchstarten (Achtung Bild Artikel) in dem er Videoclips auf TikTok und co. veröffentlicht indem er sich in verschiedenen Berufen zum Löffel macht. Scheinbar ist daraus nichts geworden und man findet nichts mehr von den Videos… Hier noch der Clip zur Pro7 Reportage auf YouTube.
Fazit: Es gab schon früher diese Typen, die unbedingt berühmt werden wollten. Dabei verkauften Diese schon damals ihre Würde. Und auch schon damals, gab es Leute die sich so etwas angeschaut haben. Die Medien beuteten Heiko im Endeffekt aus, er konnte mit seinen 15 Minuten Ruhm sich nie etwas aufbauen da ihm nie Jemand Medienkompetenz beigebracht hat. Vor der Glotze sass dann der fette, schwitzende Deutsche, der darüber lachte und seinen Voyeurismus freien lauf lässt. Man denkt, schau mal der Spacken, wie dumm der ist, dabei ist man genauso dumm wenn man so etwas konsumiert und erst möglich macht. Im Endeffekt ist Sachsen-Paule nur eine Randnotiz im Medienjungle an den heute Niemand mehr denkt. Der ganze Scheiß hat zwei große Opfer gefordert. Heiko unnd ich, der einen seiner Filme schauen musste.
Aber wenigstens habe ich eine Autogrammkarte!!!!!!


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