Moin, ihr zauberhaften Mitlesenden. Ich war mal wieder auf der Suche nach einem passenden Beitrag für den Blog. Ich habe dann wie jede Woche, das aktuelle Video von Matthias Berger auf You Tube angeschaut. Dort ging es um die Teilnehmer der Show „The next Uri Geller“ und was aus ihnen geworden ist. Dort ging es unter Anderen um Vincent Raven und das er einen Song rausgebracht hat. Und ich: „Halt! Stopp! Vincent Raven hat einen Song rausgebracht?“ Das habe ich vollkommen verdrängt und nachdem der Song im Video angespielt wurde, wusste ich, dass ich einen Beitrag darüber machen muss. Da ein simpler Beitrag über diesen Song ziemlich kurz werden würde, möchte ich vorher noch einen Blick auf Uri Geller und dessen Show werfen. Matthias Berger hat dies zwar auch schon sehr gut gemacht aber ich möchte auch einmal meinen Blick darauf werfen.
Ich war als Kind schon vom Zaubern fasziniert und schaute bei meinen Großeltern die Specials von David Copperfield, die auf RTL liefen auch die Shows über den maskierten Magier der viele der großen Tricks verraten hat. 2008 startete dann: „The next Uri Geller – Unglaubliche Phänomene“ auf Pro 7. Das perfide an der Schow war, dass Pro 7 es als „echte“ Zauberei und Übersinnliches ausgegeben hat. Dabei waren es zum Teil auch nur Tricks, die man in einen Zauberladen kaufen konnte. Ich kann mich auch erinnern, dass es damals ein Forum gab, in dem die User jeden einzelnen Trick auseinander nahmen und auch als simplen Trick entlarvten. Dies ist einerseits Schade, dass Tricks verraten werden aber andererseits hat ja Pro 7 auch mehr oder weniger behauptet, dass es sich hier um „unglaubliche Phänomene“ handelt. Um jetzt noch ein wenig Boomer Cringe hier reinzubringen, ich bin auch ein Zauberer, ich kann Luft zum stinken bringen. Andererseits könnte meine Mutter auch eine Zauberin gewesen sein, sie hat es von heute auf Morgen geschafft sich und meinen Fernseher verschwinden zu lassen. Den Fernseher traure ich heute noch hinterher…
Aber bevor wir zu Vincent Raven kommen müssen wir ganz vorne anfangen, bei Uri Geller. Er wurde am 20.12.1946 in Tel Aviv geboren. Er dürfte auch einer der bekanntesten Zauberkünstler der Welt sein. Hauptsächlich seine Fähigkeit Löffel zu verbiegen, was er ab Ende der 60er Jahre förmlich zelebriert hat, dürfte jeden bekannt sein. Ich kann übrigens auch Löffel verbiegen und zwar wenn ich versuche mit meinen Billiglöffeln, Eis aus der Kühltruhe zu essen. Dies dürfte aber weniger auf meine übernatürlichen Fähigkeiten zurückzuführen sein sondern auf meine Verfressenheit und meinen Geiz. Uri Geller ist in der Community eher umstritten, da er von je her behauptet, das seine Fähigkeiten übernatürlicher Natur. In Deutschland fiel er 2004 auf RTL mit der Uri-Geller-Show auf, die ein großer Erfolg war. 2008 wechselte er dann zu Pro 7 mit der Casting Show „The next Uri Geller“ in der sein Nachfolger gesucht wurde. Er hatte auch eine Feindschaft mit dem Zauberkünstler James Randi, der ein Skeptiker war und ein Mitglied der Skeptics Society war. Als Gegner von Pseudowissenschaften bot er in der „One Million Dollar Paranormal Challenge“ den Leuten die ihre Kräfte beweisen konnten, eine Million Dollar. Diese wurden nie ausgezahlt und Uri Geller lehnte auch einen Test ab. James Randi war einer der größten Kritiker von Uri Geller
Schon 1973 blamierte sich Uri Geller in der Carson Tonight Show. In der er seine Fähigkeiten vorführen wollte aber vorher seine präparierten Gadgets gegen unpräparierte ausgetauscht wurden und er dann dem Publikum und den Moderator die Schuld für das Misslingen gab. Aber auch dazu gibt es schon eine Zusammenfassung von Matthias Berger.
1996 erschien der TV Film Mindbender – Die Uri-Geller-Story, der wohl so etwas wie eine Biografie darstellen soll. Auf deutsch ist der Film bei Screen Power erschienen, so dass ich ihn mir nun anschauen kann…


Meine übersinnlichen Fähigkeiten haben wieder zugeschlagen und ich habe, während ich mich durch den Film gequält habe, eine Tüte Erdnussflipps verschwinden lassen. Der Film beginnt mit dem Song „Rocket Man“ von Elton John, was kann dann noch schief gehen. Als dann die Einblendung: „Diese Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten, die durch das künstlerische Auge von Ken Russell interpretiert wurden.“ und ich befürchtete Wildes.

Ken Russell, Regisseur dieses Filmes, scheint ja ein fähiger Regisseur zu sein. Er wurde 1971 für den Oscar nominiert für den Film „Liebende Frauen“. Mindbender ist jedoch ein richtiger Schnarcher. Ich habe noch nicht einmal eine Ahnung, was Russell uns mit dem Film sagen möchte, Er zeigt Geller als Kind als er aus Versehen einen Löffel verbiegt oder aus einer Patrone einen Ring macht. Sowie in der Schule sein Können zeigt, in dem er bei seinen Mitschülern abschreibt nachdem er ihnen auf den Hinterkopf schaut. Dies ist eine Traumsequenz und sieht technisch auch so aus. Eigentlich visuell recht gut umgesetzt. Der ganze Film hat bei der Kameraarbeit einen eigenen Stil, der für einen Fernsehfilm, verschwendet wirkt. Was mich hauptsächlich an dieser „biografischen“ Aufarbeitung stört ist, dass hier die „Begabung“ von Uri Geller als echt verkauft wird. Man geht sogar soweit zu zeigen, dass er das Schummeln in einer Show ablehnt. Später wird gezeigt, wie Geller in die USA reist und dort sein Glück versucht. Er benutzt seine Fähigkeit in Vegas beim Roulette und wird dann vom Karma bestraft. Außerdem wird er vom Militär dazu gezwungen einen Verbrecher mit seinen Kräften zu töten. Er kann sich dann aber befreien und lauter Soldaten mit seinen Gedanken ausschalten sowie Gewehrläufe und sogar Schranken verbiegen. Manchmal wirkt der Film wie ein SciFi Horrorfilm, der zeigt wie ein Superschurke entsteht. Alles in allen ist der Film eine langweilige Schlaftablette, der weder als Biografie noch als SciFi Film taugt. Hätte man den Hauptcharakter anders genannt und den Film atmosphärischer gemacht mit ein paar Horrorelementen, hätte man ihn vermutlich in den 90er Videotheken gut vermarkten können. So wie er hier vorliegt ist er nur ein Verbrechen an meine Gehirnwindungen. Uri Geller soll wohl (laut Wikipedia) über den Film gesagt haben, dass er großartig sei, Russell aber stark übertrieben hätte. Ach was…




Als nächstes wollte ich mir: „Die Macht des Geistes“ anhören, damit ihr es nicht tun müsst. Eigentlich wollte ich nur alleine meinen anstehenden Reichtum genießen ohne euch etwas davon abgeben zu müssen. Das Hörbuch verspricht mir: „Mit Willenskraft mein Selbstbewusstsein zu stärken“, „Meinen Gesundheitszustand zu verbessern“, „Gewicht zu verlieren“, „Mit dem Rauchen aufzuhören“, „attraktiver zu sein“, „eine erfüllte Partnerschaft zu führen“, „meine finanzielle Situation zu verbessern“ sowie einen enormen Riesenpenis. Okay, den Riesenpenis habe ich dazu gedichtet, dürfte aber genauso umsetzbar sein. Ich glaube auch, dass die einzige finanzielle Situation, die mit diesen Hörbuch verbessert wird, die von Uri Geller ist. Innerlich habe ich gehofft, dass ich die Superkraft eines Professor Charles X Xavier von den X-Men bekommen könnte und rein mit meinen Gedanken, die Vorhautverengungen, sämtlicher Männer der Welt heilen könnte.
Ich muss jedoch gestehen, dass ich von den knapp 10 Stunden, gerade mal eine Stunde geschafft habe. Ich hatte weder die Willenskraft noch das Selbstbewusstsein um dies durchzustehen (Und einen großen Penis hatte ich auch noch nicht. Meine Karriere als Brandenburg Paule, werde ich wohl an den Nagel hängen können. Und auch als Arzt für Vorhautverengungen werde ich wohl den Hut nehmen müssen (oder auch nicht). Mein Problem mit dem Hörbuch ist, dass es mal wieder eine reine Märchenstunde ist, mit Geschichten, die angeblich wahr sein sollen. Dazu werden uns irgendwelche Psi Kräfte schmackhaft gemacht. Man muss nur dran glauben. Ja ja, am Arsch. Wenn die CD Box, gebraucht nicht so billig gewesen wäre, hätte ich mich schon geärgert. Andererseits hat der Kauf, meine finanzielle Situation nicht gerade verbessert…


Neben seinen Sachbüchern hat Uri Geller auch Romane geschrieben, die in Richtung Mystery und Science Fiction gehen. Wobei ich der Meinung bin, dass auch seine Sachbücher Sci/Fi sind. Mir sind jetzt nur 2 Romane von Uri Geller bekannt. Da wäre zum Einen, „Auf Biegen und Brechen“ von 1980 und „Ella“ von 1998.
Ich werde mir nun „Auf Biegen und Brechen“ anschauen, damit ihr es nicht müsst. Im Original heißt das Buch „Pampini“. Dieses Buch soll wohl ein Flop sein, dass wohl kaum verkauft wurde und von seinen Kritikern und auch den Fans, ablehnend aufgenommen wurde. Der Deutsche Verlag Goldmann hat womöglich den Titel „Auf Biegen und Brechen“ gewählt damit man eine Verbindung zu Gellers Besteck verbiegen hatte und so mehr Käufer ziehen konnte. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ich diesen Roman zu Ende lesen werde. Ich werde ihn (bis zum Abbruch) Kapitel für Kapitel lesen und mir danach meine Gedanken dazu machen ohne das nächste Kapitel zu kennen. Dies habe ich schon früher bei meinen Filmrezensionen gemacht, was auch eine teils interessante Sichtweise auf das Werk ermöglicht.
Der Inhalt laut Backcover:
„Er stammt vom Kristallplaneten. Sein Name? Nonomin. Namenlos.
Seine Aufgabe: verhindern, dass die Erde weiterhin den für außerirdische Zivilisationen gefährlichen Müll in den Weltraum katapultiert. Seine Erscheinung: schön – so schön, dass keine Frau ihm widerstehen kann. Ein Mann vom anderen Stern, für den sich bald auch amerikanische und sowjetische Geheimagenten interessieren. Aber Nonomin lässt sich nicht kaufen…“
Klingt erst einmal nach einem Sci/FI Ökothriller der dann irgendwann in eine vollkommende Belanglosigkeit der 80er abdriftet und wieder auf das Thema USA vs. Sowjetunion verendet. Aber wir werden sehen.
So, ich habe nun das erste (5 Seiten) von 41 Kapitel gelesen und bin kurz davor abzubrechen. Nonomin wurde auf einen Kristallplaneten verbannt weil er sich wohl gegen Gott aufgelehnt hatte. „Gottes Geschöpfe können gottnah werden aber niemals Gott“!!!! Er sitzt da so, 2 Jahrhunderte und die Menschen schicken einfach Raketen und Satelliten ins Weltall und verschmutzen somit das All. Das geht so nicht. Es wird ein Bote zu Nominom geschickt und er soll auf die Erde reisen. Da Nominom dem männlichen Prinzip angehört und nach 200 Jahren so dicke Eier hatte, dass sie vermutlich größer als Pluto waren. Und der galt damals immerhin noch als Planet. Der Bote gehört zufällig dem weiblichen Prinzip an so, dass sie pimpern als ob es keinen morgen mehr gibt. Nun, beider Individuen sind Lichtgestalten.Warum braucht es dafür Personen die den „männlichen und dem weiblichen Prinzip angehören. Warum denkt Nominon nach zwei Jahrhunderten an Geschlechtsverkehr? Der Ansatz, dass die zwei Geschlechter männlich und weiblich ein Prinzip seien ist schon richtig aber dennoch ist Uri Geller in seiner Denkweise so eingeschränkt, dass er für eine Sexszene zweier Lichtgestalten, diese zwei Geschlechter zuordnet. Gerade im SciFi Bereich sollte man da ein wenig weiter denken können und aus seiner Komfortzone herauskommen. Er schreibt auch, dass die beiden Gestalten Bruder und Schwester seien, was wohl nur übertragend gedeutet werden sollte. Aber da er das Fass schon aufmacht, haben die beiden Inzest betrieben?
Im Grunde versucht Geller im ersten Kapitel philosophisch zu wirken aber verfällt dann einfach in den üblich beschränkten Einheitsbrei..
Im zweiten Kapitel schreibt Geller von einem Flugzeugabsturz auf die Ortschaft Morgendurst in den Alpen. Die örtliche Polizei versucht dies runterzuspielen und ein Reporter namens Young versucht dem Ganzen auf die Spur zu kommen. Er erfährt, dass es den Ort Morgendurst bis gestern noch gar nicht gab. Und das Flugzeug eine „Pampini“ sei. Ein italienisches Kleinflugzeug, welches nie abgehoben sei. Es soll wohl alles vertuscht werden.
Ich nehme mal an, dass Nonomin in diesen Flugzeug saß. Ich habe keine Ahnung warum eine Lichtgestalt (Zugegeben er hat im ersten Kapitel einen menschlichen Körper bekommen) so einen Aufwand betreibt um irgendwelche Leute anzulocken aber seis drum. Ich glaube aber, dass ich das Buch nicht weiter lesen kann. Der Schreibstil ist so schrecklich, dass es mir die Synapsen verknotet. Ich bin nicht so der Belletristik Leser und weiß auch nicht ob dieser Schreibstil in den 80ern normal war aber dieses ewig lange ausschmücken von Sätzen macht mich fertig. Die Sätze haben teileweise so viele nutzlose Informationen, dass ich beim nächsten Satz schon wieder vergessen habe, was eigentlich los war. Ich habe immer das Gefühl, das mir kein Platz gegeben wird um selber meine Phantasie zu benutzen. Aber ich muss dem Kapitel zu Gute heißen, dass ich nun das Wort „Biwakieren“ gelernt habe. Das Wort war mir bisher unbekannt und bedeutet: „draußen in der Natur übernachten“. Danke Übersetzer vom Goldmann Verlag.
Sorry Leute, so sehr mag ich euch auch wieder nicht, dass ich mich für das Projekt opfere. Mehr als drei Kapitel ertrage ich nicht. Ich wollte eigentlich schummeln und noch das letzte Kapitel lesen aber scheinbar wird es nicht besser. Der Schreibstil macht mich einfach fertig. Ich weiß nicht ob ich da dem Übersetzer oder Uri Geller die Schuld geben soll. Mein Gehirn fährt während dem Lesen mit dem Windows XP Sound runter und gibt beim hochfahren einfach einen Bluescreen aus. Mein Gehirn weiß einfach nicht, ob es einschlafen oder sich einfach selbst zerstören soll. Mich wundert es nicht, dass die Kritik von diesem Buch nicht gerade angetan war. Man sagt auch, dass Uri Geller, nachdem sein Stern langsam am sinken war sich nochmal als Romanautor verdingen wollte. Nur gut dass er danach nie wieder ein Roman schrieb…. bis 2007.
Das Buch ist im Wilhelm Goldmann Verlag erschienen. Dieser wurde 1922 in Leipzig gegründet. Der Verleger wurde 1946 von der sowjetischen Polizei verhaftet weil er angeblich „faschistische Bücher“ verlegt haben soll. Inhaftiert wurde er unter anderen im Speziallager Mühlberg. Welches hier gar nicht mal so weit entfernt ist. Nach dem Tod von Goldmann übernahm Bertelsmann 1977 den Verlag. 1980 verlegte man mit der Marke Goldmann Esoterik noch Bücher über allerhand Schwurbel. Das erklärt womöglich auch, wie sie auf das Buch von Uri Geller gekommen sind, welches keiner so recht wollte…


Nachdem wir uns nun durch Uri Gellers ersten Roman gequält haben. Schauen wir uns nun das Sachbuch „Die Kräfte des Übernatürlichen“ von Kurt Frischler aus dem Jahr 1974 an. Dieses Buch war ein Erfolg, da es in der Hochphase der „Psi-Kräfte“ erschienen. Man könnte es schon fast ein Wissenschaftliches Werk nennen. Wenn es nicht von der Zeit überholt worden wäre. Schon damals bezweifelten Skeptiker die wissenschaftliche Relevanz dieses Buches. Ich beschränke mich hier nur auf das Kapitel, welches sich mit Uri Geller beschäftigt. Hauptsächlich wird hier auf eine TV Show aus den 70ern eingegangen. Wenig wissenschaftlich, eher ein simples Review. Als erstes präsentiert Geller seine hellseherischen Fähigkeiten indem er errät, was ein Kandidat gezeichnet hat und dann in einem Umschlag versiegelt wurde. Dies ist ein Trick, den jeder Mentalist in seinem Repertoire hat. Als nächstes will er Uhren wieder zum laufen bringen. Dazu wurde ein Uhrenmacher ins Studio gekarrt, der die Uhren auch manipuliert hat, indem er Plastikstücke benutzt hat um das Uhrwerk zu blockieren. Das Experiment funktioniert und die Uhren laufen wieder. Der Trick dahinter ist simpel, Uri Geller lässt die kaputten Uhren in den Handflächen der Zuschauer nehmen, dabei erscheint Wärme und das Harz in den Uhrwerken verflüssigt sich wieder und das blockierte Uhrwerk läuft wieder kurz. Auch das Rumfuchteln mit den Händen ist gewollt, so setzt sich manchmal die Unruh wieder in Gang und die Uhr läuft wieder. Meistens nicht lang aber für den Trick reicht es. Frischler argumentiert, dass das Experiment nur echt sein kann, da es bei den Zuschauern zu Hause auch funktioniert und Millionen Zuschauer keine eingeweihten Assistenten sein können. Auch dafür gibt es eine Erklärung. Es macht die Masse. Bei Millionen von Zuschauern, wird es einige geben bei den die vorher Erklärte Methode funktioniert und die rufen dann voller Freude bei den Redaktionen an. Bei den Leuten, bei den es nicht funktioniert hat, sagt man halt, die hätten nicht genug Energie mobilisiert oder sie schalten genervt ab und rufen erst gar nicht an. Als Drittes wird Gellers Paradedisziplin erörtert, das Besteckbiegen. Der Trick wird ja schon weiter oben erklärt. Selbst der österreichische Zauberer Magic Christian sagt in der Show, dass er etliche Methoden kennt, diesen Trick aufzuzeigen und er keine Kräfte hat. Uri scheint stinkig zu sein weil er von Magic Christian ein Zauberer genannt wird. Verständlich, schließlich sind Zauberer auch Scharlatane!!!! Jeder Trick, den er vorführt ist erklärbar, was mich immer wundert sind die wissenschaftlichen Versuche die hier geschildert werden. Angeblich, verbiegen sich auch unter Laborverhältnissen Löffel und Schlüssel. Auch Diejenigen die Geller nicht in der Hand hatte. Ist das wahr oder wird da auch nur gelogen. Die Echtzeit für seine Kräfte wird ja auch damit begründet, dass seine Experimente nicht immer klappen. Wenn es ein Trick wäre, müsste er ja immer funktionieren, oder? Ich glaube. Diese Buch ist wissenschaftlich nicht zu halten….
Ich habe mir das Buch billig bei eBay gekauft. Daher hat es keinen Umband. Mit Umband hätte es um einiges mehr gekostet und das war es mir nicht wert.



1998 hat Uri Geller versucht einen weiteren Roman zu schreiben. Was heißt versucht, er hat es einfach gemacht. Auch Diesen, habe ich lesen wollen auch dieses Mal musste ich vorzeitig abbrechen. Ich kann einfach nichts mit der Art anfangen, wie Uri Geller schreibt. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich zu wenig fiktionale Romane lese und eher Unmengen an Comics, Mangas und halt lieber Sachbücher und Zeitgeschichte lese. Uri schafft es mit jedem Satz mich fast zum Einschlafen zu bringen. Viele Dinge, die er da in einen Satz unterbringt, interessiert mich überhaupt nicht. Er möchte vermutlich damit mir die Protagonisten näher bringen aber dadurch nerven sie mich einfach mehr. Ich musste so oft beom Lesen mit den Augen rollen, das ich mir überlegt habe, mir einen Schmiernippel einzuschrauben, damit meine Augen nicht trocken laufen und diese nicht anfangen zu quietschen. Ich habe, wie gesagt, nicht viel von den Roman gelesen, habe aber das Gefühl, dass Uri Geller versucht uns seine „Biografie“ unterzujubeln und denkt, wenn er als Protagonistin ein Mädchen nimmt, fällt das nicht auf. Ich würde mir lieber die Biografie von Dieter Bohlen lesen als mir noch eine weitere Zeile von diesem Roman anzutun.
Ich habe mal die KI gefragt, wie das Buch so aufgenommen wurde. Er wird wohl gemischt aufgenommen. Einer der positiven Punkte ist:

Ich glaube, das Problem liegt an mir….


So Leute. Ich sitze schon wieder viel zu Lange an diesen Projekt und es wird immer mehr. Ich habe mich bisher nur an Uri Geller aufgehangen und wir sind noch nicht einmal annähernd in der Reichweite wo ich eigentlich hin wollte. Das Thema ist immernoch Vincent Raven und seine einzige Single, die er bisher veröffentlich hat. Aber bis wir dahin kommen müssen wir uns noch Einiges zu Uri Geller anschauen. Ich habe noch Zeitschriften aus den 70ern und 80ern ein Magazin über Magie, was sich wohl negativ mit dem Thema befasst, Uri Geller seine eigene Schallplatte, Gesellschaftspiele die mit der Marke Uri Geller erschienen sind usw. Dann geht es so langsam zu der Show „The next Uri Geller“ und Vincent Raven. Dafür werde ich aber noch einiges an Zeit brauchen so das ich hier einen Cut mache und es in einem zweiten Teil weiter geht…
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