Kraftstoff… (Musik, das Beste aus den 70ern, 80ern und von Heute!)

Lesedauer 12 Minuten

[Triggerwarnung:] Dies ist zwar ein Beitrag über Musik aber er wird auch etwas an politischer Meinung beinhalten, der satirisch aufgearbeitet sein könnte Falls du dies nicht ertragen kannst und dich dadurch persönlich beleidigt fühlen solltest, lies bitte nicht weiter, danke. [/Triggerwarnung]

Mein letzter Blogeintrag ist gar nicht mal so lange her und ich hab so richtig Bock bekommen, noch einmal etwas über Musik zu schreiben. Der Beitrag kam sogar recht positiv an und ich war etwas überrascht. Auf den gängigen Social Media Plattformen wird doch alles dafür gemacht, dass alles negativ erscheint und man auch Niemand Anderen etwas positives wünscht. Mir geht es zwar dreckig aber man könnte sich besser fühlen wenn sich jemand noch dreckiger fühlen als ich. Also was liegt da näher als meinen Leser etwas mit Politik zu penetrieren und sie auf den Boden der Trostlosigkeit zurück zu bringen. Das ganze würze ich mit pfiffiger Musik, damit der deutsche Sandalenträger, leicht mit dem großen Zeh im Takt wippt und selbst die Verwirrung, verwirrt ist. Ich werde es wohl musikalische Umerziehung nennen..

Aber wie genau komme ich auf das heutige Thema? Das war eigentlich ganz einfach. Wie gesagt, stieß der letzte Beitrag auf positive Resonanz und ich scrollte dann bei Ebay durch die Schallplatten um mir ein wenig Inspiration zu holen. Ich sah dann eine Single von Eddy März und fing an zu überlegen, wie kann ich das Thema der Single sinnvoll in einen Beitrag verpacken und auch noch damit ein paar Deutsche verärgern. Das Thema ist so brisant, dass die Leute auf die Straße gehen und einen Kartoffelauflauf anmelden würden. Niemand würde auf die Idee kommen und einen Autokorso zu organisieren der von Ostfriesland nach Berlin geht um gegen die Kraftstoffpreise zu demonstrieren, oder? ODER?

Mir ist vollkommen bewusst das Satire immer nach oben treten sollte. Aber es gibt vier Gründe warum das hier nicht funktioniert. Einerseits bin ich ein Gottgleiches Wesen, was über allen Anderen steht. Einzig allein Michael Wendler ist es Wert, neben mir stehen zu können. Und wenn man ganz oben steht kann man halt nur nach unten treten. Andererseits gehe ich hier steil auf Rechtspopulisten und da kann man einfach nur nach unten treten. Außerdem bin ich alt, klein und fett und bekomme mein Bein nicht mehr so hoch wie ich gerne möchte. Also wenn das nun geklärt ist, kommen wir endlich zum heutigen Thema.

Also, wie könnte man den deutschen Mann zur Weißglut bringen? Man könnte dafür sein, dass man mehr Geld in die Seenotrettung im Mittelmeer steckt als einen sterbenden Wal seine letzte Ruhe zu gewähren. Oder hat man da nur ein schlechtes Gewissen, weil dieser ein Kollateralschaden von unserer maßlosen Überfischung der Weltmeere ist. Naja, Katholiken könnten ja einen Ablasshandel bei Frau Gott eingehen um wieder Seelenfrieden zu finden. Oder man ist dafür, dass es mehr Frauenrechte gibt und diese in Gesetze verpackt wie zum Beispiel, dass die straffreie Vergewaltigung in der Ehe verboten wird oder die Einbindung des „Nur Ja heißt Ja“ Paragrafen in das europäische Sexualstrafrecht. Jetzt könnte man überlegen wer gegen so etwas, was eigentlich selbstverständlich sein sollte, stimmen könnte? (kurzer Blick zum Kanzler und andere rechte Parteien). Wie soll das Leben nur lebenswert sein, wenn man noch nicht einmal mehr seine Frau schlagen darf und dann noch diese hohen Kraftstoffpreise. Wenn dann noch durch die Gesundheitsreform der Alkohol teurer wird, ist man doch aller deutschen Freiheiten beraubt. Man kann sich dann kaum noch leisten unter alkoholisierten Zustand mit seinem 15 Liter Diesel ein Kind in der 30er Zone zu überfahren.

Aber die Regierung will uns ja behilflich sein und ab dem 1. Mai einen Tankrabatt von knapp 17 Cent erlassen. Damit würden lediglich die Autofahrer entlastet, wenn die Ölkonzerne, da nicht wieder ihre Hand aufhalten würden. Und ich traue ja unserer Regierung und den Ölmultis nur so weit, wie ich einen Rechtspopulisten werfen kann. Wäre ich auf den Sarkasmus-Weltmeisterschaften von 1976 wegen einen ableistischen Gag über das Zwergenweitwerfen disqualifiziert wurden, hätte ich den jetzt hier gebracht (es fanden in dieser „Disziplin“ sogar Weltmeisterschaften statt). In der deutschen Ableismusmeisterschaft wurde ich nur Zweiter, direkt hinter Luke Mockridge.

Ich glaube es ist bald billiger sich mit Crystal Meth zuzuballern und einfach zum Saufurlaub nach Mallorca zu schwimmen.

Achso, das Thema ist übrigens Benzin. Ich habe nach deutschen Songs gesucht die das Thema Benzin behandeln und lediglich die beiden Klassiker von Eddy März und Roberto Blanco gefunden. März singt „Es ist kein Benzin mehr da“ und Blanco vom „Tag als es kein Benzin mehr gab“ Beides Songs aus den 70ern. Was wird wohl in den 70er gewesen sein? Gab es vielleicht schon einmal eine Ölkrise? Hätte man vielleicht daraus lernen können und sich mobil von diesem Sargnagel lösen können und in alternative Energien investieren können? Ich glaube nicht. Atomreaktoren haben sich vielleicht in U-Booten durchgesetzt aber nicht in Autos. Und andere Technologie wird es da doch nicht geben…

Musikinteressierte werden jetzt sagen, MOMENT. Gibt es da nicht diesen Song „Benzin“ von dieser Berliner Nachwuchsband Rammstein? Warum fließt der hier nicht mit ein. Da dies ein Linksgrünversiffter Antiverbrennerpropagandabeitrag ist und es ja weitaus bekannt ist, dass die Linkswoken Cancleculturer (Ich glaube, das Wort habe ich gerade erfunden) Rammstein seit den Vorwürfen einfach wegschweigen, wird diese Band hier auch nicht stattfinden. Und das es eine linke Cancle Culture gibt, dürfte ja klar sein, da man nie wieder etwas von Rammstein und Till Lindemann gehört hat…

Aber nun weg vom Downer und hin zum Spaß:

Zum einschunkeln erst einmal Robertos größten Hit:

Eddy März – Es Ist Kein Benzin Mehr Da! (1973)

Über Eddy März ist recht wenig bekannt. Er ist wohl 1948 im Saarland geboren und 2021 verstorben. Er hat nur recht wenig Songs veröffentlicht. Unter dem Namen Eddy März lediglich drei Singles. Er war in den 60ern noch mit dem Namen Hannes und 2 Singles sowie als Rolf Roland mit einer Single unterwegs. Zu mindestens die Eddy März Songs, klingen vom Titel her fragwürdig und man könnte sie sich in einem anderen Beitrag nochmal ansehen/ anhören.

Da es weder ein Youtube Video noch den Songtext im Internet zu finden gibt, habe ich mir den Song nun in Endlosschleife angehört und den Text so gut es ging, heraus geschrieben.

Es ist kein Benzin mehr da, kein Führerschein ist in Gefahr. Komm der Bierhahn ja der fließt und der Schnaps, dass es nur so gießt.

Der Scheich von Emir, sprach ich geb dir, ich gebe dir kein Öl mehr ab. Ich brauch es selber für meine Süßen als Duft in ihren Schönheitsbad. Doch Allah ist uns gnädig, sag ich ganz leis zu mir, nimmt er auch das Öl für ewig, doch es bleibt uns Schnaps und Bier.

Es ist kein Benzin mehr da, kein Führerschein ist in Gefahr. Und wir können wieder einmal richtig saufen, brauchen nicht mehr mit der Polizei zu raufen. Es ist kein Benzin mehr da, kein Führerschein ist in Gefahr. Komm der Bierhahn ja der fließt und der Schnaps, dass es nur so gießt.

So wie im Märchen von Ali Baba aus tausend und einer Nacht kamen vierzig Räuber auf den Kamelen und geben uns kein Öl mehr ab. Doch Allah ist uns gnädig, sag ich ganz leis zu mir, nimmt er auch das Öl für ewig, doch es bleibt uns Schnaps und Bier.

Im Nachhinein betrachtet, hätte man schon bei einem genauen Blick auf das Cover schon erkennen können, dass hier keine kritische Aufarbeitung des Themas gewollt ist. Der Song wurde übrigens von Erik Silvester geschrieben der mit seinen berühmten Song „Zucker im Kaffee“ wohl bald ein prominentes Opfer der Zuckersteuer werden wird. Wenn ich den Song analysieren müsste, würde ich sagen, dass er ein rassistisches, sexistisches sowie Alkohol glorifiziertes Stück Dreck ist.

Der Song sagt ja, dass man unter Alkohol Auto fährt und Körperverletzung begeht. Eigentlich eine gute Werbung dafür, Alkohol weiter einzuschränken und vielleicht für die Volksdroge Nummer 1 ein Verbot zu fordern. Mit einem Technobeat und ein paar kleinen Textänderungen könnte der Song auch heute noch am Ballermann laufen. Die Leute würden abgehen, wie ein dickes Kind auf der Wippe.

Nachdem mich der erste Song schon psychisch geschädigt hat, traue ich mir eigentlich nicht den zweiten Song anzuhören aber ich halte viel von Roberto. 1979 ist man bestimmt kritischer mit dem Thema umgegangen, oder?

Roberto Blanco – Am Tag, Als Es Kein Benzin Mehr Gab (1979)

Autoschlangen vor den Säulen und dem Tankwart ist zum heulen, denn er zapft und zapft und nichts kommt aus dem Schlauch. Überall sieht man sie schieben, der Verkehr ist stehen geblieben und der Fahrschullehrer wird nicht mehr gebraucht. Alle sehn und sind erschüttert denn ein Rocker schmeißt verbittert, seinen heißen Ofen, weinend auf den Müll. Manche reiten hoch zu Pferde, andere bleiben auf der Erde und die Straßenbahn ist restlos überfüllt.

Am Tag, als es kein Benzin mehr gab, kamen sie von weit und nah, doch es war halt nichts mehr da.
Am Tag, als es kein Benzin mehr gab, sagte jeder, wenns sein muss, dann geh ich halt zu Fuß.
Am Tag, als es kein Benzin mehr gab, kam die große Schieberei und dann waren die Straßen frei, frei, frei.
Am Tag, als es kein Benzin mehr gab, hat es jeden sehr gestört und dann fand ers plötzlich schön.

Und sie rollen von den Hügeln, bauen Autos mit zwei Flügeln und probieren es mit der Sonnenenergie. Für den Whisky in dem Wagen doch das schlägt ihn auf dem Wagen und sie merken bald, so fährt ihr Auto nie. Er baut sogar Pedale und ein Schwungrad in den Wagen. Die Familie muss dann treten, er gibt Gas. Doch die meisten von den Andern, kriegen plötzlich Lust zu Wandern und genießen wieder Sonne, Luft und Gras.

Am Tag, als es kein Benzin mehr gab, kamen sie von weit und nah, doch es war halt nichts mehr da.
Am Tag, als es kein Benzin mehr gab, sagte jeder, wenns sein muss, dann geh ich halt zu Fuß.
Am Tag, als es kein Benzin mehr gab, kam die große Schieberei und dann waren die Straßen frei, frei, frei.
Am Tag, als es kein Benzin mehr gab, hat es jeden sehr gestört und dann fand ers plötzlich schön.

Nur ein Schutzmann ohne Gnade, schreibt schon wieder Strafmandate für zu schnelles Gehen auf dem Bürgersteig. Und ein Rentner wurde Gestern von zwei frommen Klosterschwestern wegen falschen überlaufen angezeigt. Einen alten Sechszylinder, schieben lachend dreißig Kinder und der Lehrer sitzt am Steuerrad ganz groß. Und der Tankwart sagt von mir aus, statt Benzin schenk ich halt Bier aus, dann wird keiner seinen Führerschein mehr los

Am Tag, als es kein Benzin mehr gab, kamen sie von weit und nah, doch es war halt nichts mehr da.
Am Tag, als es kein Benzin mehr gab, sagte jeder, wenns sein muss, dann geh ich halt zu Fuß.
Am Tag, als es kein Benzin mehr gab, kam die große Schieberei und dann waren die Straßen frei, frei, frei.
Am Tag, als es kein Benzin mehr gab, hat es jeden sehr gestört und dann fand ers plötzlich schön.

Dieser Song wurde unter Anderen von Ralph Siegel geschrieben, der ja auch mit Nicoles Song „Ein bisschen Frieden“ gezeigt hat, dass man Schlager mit ein wenig Tiefgang produzieren kann. Hier ist es eher ein zweischneidiges Buttermesser. Einerseits wird gezeigt, dass es auch ohne Autos schön sein kann und es auch andere Fortbewegungsmittel gibt und man sein Leben auch ohne Fahrzeug genießen kann. Es wird auch mit alternativen Antrieben herumgespielt (bestimmt diese neumodische, linksgrüne Ideologie von der man immer hört). Andererseits wird aber auch wieder Alkohol als Alternative zum Kraftstoffmangel aufgezeigt. Daran kann man auch wieder erkennen, wie tief die Alkoholsucht in der deutschen Tradition verankert ist. Ohne diesen letzten Satz, wäre es ein recht guter Song, eigentlich. (Und ja, beim Thema Alkohol bin ich eine Spaßbremse)

Nun haben wir die 70er überstanden und die Kraftstoffpreise gehen wieder runter. Vielleicht hat man daraus gelernt und man geht sparsamer damit um. Aber schon 1982 singt Markus in seinem Song „Ich will Spaß“ die Zeile:

Und kostet Benzin auch drei Mark zehn, scheißegal, es wird schon gehen.

Ich glaube dieser Text ist schlecht gealtert, denn 44 Jahre später muss er in der Bild rumheulen, dass die Sprittpreise zu hoch sind und das ihn der Spaß vergeht. (Der Link führt zur Bild also sollte man sich dreimal überlegen ob man da draufklicken will)

Damit haben wir das Thema Kraftstoff abgeschlossen und wir können durchatmen.

Aber was sind nun die Alternativen zum Autofahren? Wie oben erwähnt, halte ich nichts für die Entlastungen der Bürger, die die jetzige Regierung auf dem Weg gebracht hat. Die 17 Cent Tankrabatt versacken in den sehr tiefen Taschen der Ölmultis. Da würde ich persönlich lieber eine Deckelung des Ölpreises sehen oder einfach mal über eine linke Forderung nachdenken: Die Übergewinnsteuer! Jeder soll sein Geld verdienen aber sich nicht die Taschen mit Krisen voll machen. Von den 1000 Euro steuerfrei vom Arbeitgeber halte ich auch nicht wirklich was. Die großen Firmen, werden das nicht weiterreichen und die kleinen Firmen können sich das nicht leisten. Auch wenn sich die Firma die Steuerabgaben darauf spart, sind es immer noch 1000 Euro Belastung und das neben der hohen Kraftstoffpreisen, die schon an der Existenz kratzen.

Wie wäre es mit einer „grünen“ Alternative? Zuzahlungen wenn man sich ein neues Fahrrad kauft? Oder vielleicht mal etwas mehr Werbung für das „Dienstrad-Leasing“ und steuerliche Vorteile von mehr als 50%? Oder die Wiedereinführung des 9 Euro Ticket um nicht nur die Autofahrer zu entlasten sondern alle Bürger. Oder einfach die Öffis komplett kostenlos anbieten. Dann könnten wir alle wieder Bimmelbahn fahren:

Ich fahre privat weder Auto noch Bus und Bahn. Wenn ich mir jemals nochmal ein Auto kaufen würde, dann bestimmt ein Elektroauto eines örtlichen Anbieters hier aus Brandenburg. Räusper, natürlich nicht. Aber ein Elektroauto würde es wohl schon werden. Ein Lastenrad würde mich wahrscheinlich auch sehr gut kleiden. Aber heute wird man ja als Grüner beschimpft, wenn man mit einem Lastenrad durch seine Hood cruist. Wann ist eigentlich Grüner zum Schimpfwort geworden? Man muss ja nicht unbedingt ein Grüner sein um ein Lastenfahrrad zu fahren. Irgendwann kommt man in das Alter, wo die Haut schlaffer wird und die Glocken so langsam länger als das Seil werden. Dazu noch im Sommer die abgeschnittenen ausgefranzten Jeanshosen, so dass man sich beim tritt in die Pedalen auch gleichzeitig auch in die Nüsse tritt. Was liegt dann also näher als ein Lastenrad um eine Ablagemöglichkeit zu haben. Man könnte natürlich auch eine Gürteltasche nutzen aber das wäre mir peinlich…

Nun ein kleiner Block mit Songs zum Thema Fahrradfahren.

Als Kind der DDR muss ich euch natürlich als erstes das ostdeutsche Kulturgut Beppo Küster vorstellen. 1987 erschien für 16,10 Mark die Platte „Bitte nach ihnen“ die er zusammen mit Lippi aufgenommen hat. Lippi ist hier übrigens mit seinem Smash-Hit „Erna kommt“ vertreten. Den Song, den die Westseite der Republik eher von Hugo Egon Balder kannte. Die Songs wurden von Arndt Bause geschrieben. Er ist der Vater von Inka Bause, die zu DDR Zeiten ein Kinderstar mit ihren Songs (U.a. Spielverderber) war und heute eher durch Bauerromantik bekannt ist. Jedenfalls ist auf der Platte „Ich fahre Rad“ von Beppo enthalten wo er humorvoll über die Vorzüge des Radfahrens singt.

Der bekannteste Song zum Thema, dürfte der Song Mein Fahrrad von den Prinzen von 1992 sein. In dem Song singt Sebastian Krumbiegel über die Liebe zu seinen Fahrrad. Ich dachte immer, dass sich Krumbiegel erst in den letzten Jahren, stark links positioniert hat aber in dem Song singt er über die Farbe des Fahrrads und das es nicht braun ist, weil er braun nicht leiden kann und zeigt im Video dazu den Mittelfinger. Meiner Meinung ein deutliches Signal gegen rechts. Produziert wurde der Song von Annette Humpe, die unter anderen in den 80ern mit der Band Ideal und den Song „Blaue Augen“ erfolgreich war. Heutzutage zusammen mit Adil Tawil als Ich + Ich bekannt.

Aber auch Ende der 70er gab es Songs zum Radfahren. Im Jahr 1979 brachte Peter Petrel als B Seite zu seiner Single „Ich Bin Ein Guter Nachbar“ den Song „Ich Fahr So Gerne Rad“ heraus.

Ich fahr so gerne Rad, Ich fahr so gerne Rad. Wenn die Sonne scheint, die Winde wehen und die Anderen dumm, an der Ampel stehn. Ich brauche keinen Sprit, fahr mal ne Runde mit. Wir reiten durch die Stadt mit unseren Pferd aus Draht. Ich fahr so gerne Rad.

Der Song kam ja im gleichen Jahr heraus, wie Roberto Blancos Am Tag, als es kein Benzin mehr gab. Der Song beschreibt, wie schön es doch ist mit dem Fahrrad zu fahren. Textlich recht annehmbar, auch wenn man wieder das typisch 70er seine „Alte“ verarschen Boomer Humor hat. Sowie der Alkoholmissbrauch. Jedenfalls interpretiere ich das in die Zeile „Bin ich am Abend Breit, fahre ich auf dem Bürgersteig“ hinein. Könnte natürlich auch Drogenmissbrauch sein oder ist halt fertig von der Arbeit. Aber ich nehme mal an, dass damit Alkohol gemeint ist. Musikalisch sowie gesanglich finde ich es eher langweilig, da kann Roberto mehr.

Mein Lieblingssong hier in der Liste ist Fahrrad Fahrn von Achim Reichel von 1996. Dieser macht einfach Spaß und ich habe gleich wieder einen Ohrwurm.

Natürlich gibt es noch einiges mehr an Radsongs auch im englischen Sprachraum. Aber ich wollte hier hauptsächlich deutsche Verbrechen an der Musik behandeln.

Aber als alter Blümchen Ultra seit den 90ern wollte ich auch unbedingt mal einen Song von ihr unterbringen. Vielleicht war ja alles was ich bis hierhin geschrieben habe nur eine viel zu lange Einleitung um ein Video von Blümchen zu posten. (Und der Song ist besser als das Original!!!!!! Die einzig kontroverse Aussage im ganzen Beitrag)

Um den Kreis wieder zu schliessen (ja, ich liebe Kreise) hier noch ein kleiner passender Rausschmeisser. Tschö mit ö…

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