Leute, es ist schon wieder ein Monat um und ich muss mich so langsam um den Beitrag für Oktober kümmern. Ich sitze gerade hier und höre gerade in eine Langspielplatte rein und ich bin jetzt schon gebrochen. Vielleicht sollte ich einfach schnell ein simples Filmreview runterrotzen und mich dann wieder ins Bett legen und weinen. Ehrlich gesagt ist auch die Zeit ran, dass ich mit dem Jahresrückblick anfange. Letztes Jahr habe ich erst Anfang Dezember damit angefangen, den KrimsKrams zusammenzusuchen und war da leicht überfordert und habe mir geschworen für das Jahr 2026 fange ich schon im Januar an. Und was soll ich sagen, ich sitze hier, mein linkes Ei zwickt und ich habe noch nichts begonnen, noch nicht mal einen Plan. Also wird der Jahresrückblick dieses Jahr ausfallen. Zum Glück, gab es ja erst einen, so dass man sagen kann, es ist ja eh nichts wiederkehrendes. Aber nun zum Intro für den Beitrag im Oktober…
Es begab sich Ende September, als ich überlegte was für ein Thema man für den Oktober haben könnte. Oktober ist ja bekanntlich der Monat, wo man am Liebsten irgendetwas mit Horror macht. Es ist ja schließlich Halloweensaison. Und da ich eine kleine Aufmerksamkeitsschlampe bin (keine Ahnung ob das jetzt politisch korrekt ist aber ich bezeichne mich ja gerade selbst so), und auf jeden Mainstreamzug mit aufspringe, gehe ich da mit. Darf ich vorstellen? Das Thema für Oktober sind ENTEN! Jetzt wird sich der ein oder Andere Erpel bzw. Ente fragen, wie ich jetzt eine Brücke von Enten zu Horror schlagen möchte. Seit September 2024 wissen wir aus dem Osten, dass man Brücken nicht schlägt, jedenfalls nicht die in Dresden. Also gut, meine Überlegung war, was war der größte Horror, den ich dieses Jahr hier im Blog erlebt habe. Es war der Beitrag über Sachsenpaule. Da ich seine musikalischen wie filmische Ergüsse dem Publikum schon schmackhaft gemacht habe, dachte ich mir, wie wäre es mit Vögeln. Ich könnte es mir nun einfach machen und einfach Hitchcocks, die Vögel rezensieren aber dies wäre zu einfach. Außerdem will ich mich lieber musikalischen Absurditäten widmen als Dutzend Male die gleichen Filme besprechen. Ich habe also bei eBay bei den 7 Zoll Singles geschaut, was es so zum Thema Vögel gibt. Leider war das nicht viel. Einzig bei Enten habe ich Zwei Songs gefunden. Eigentlich wollte ich in den 70ern bleiben aber, wie ich gesehen habe, gehen wir auch musikalisch in die 80er. Es wird auch nicht nur bei Enten bleiben, sondern auch andere Tiere bekommen ein kurzes Stelldichein. Um aber wieder den Kreis zu Porno Paule zu schließen, habe ich sogar einen Song gefunden, der von den Sexleben von Bisamratten handelt. Schnallt euch an, damit ihr nicht weglaufen könnt und sagt mehrmals hintereinander ENTE um den Fluch zu besiegen….
Ich glaube, wenn man musikalisch an Enten denkt, denkt man hauptsächlich an 2 Songs. Zum einen wäre da „Alle meine Entchen“ für die Kleinen und dann der Song bei dem sich Kinder, Betrunkene, alte Menschen und betrunkene alte Menschen gern selbst zum Obst machen. Dem „Ententanz“ Ich kleines Naivchen, dachte doch tatsächlich, dass der Ententanz eine deutsche Erfindung wäre. Dieser wurde jedoch schon im Jahr 1957 vom Schweizer Musiklehrer Werner Thomas unter dem Namen „Chip Chip“ (Keine Ahnung, warum ich jetzt die Titelmelodie der Ritter des Rechts im Stirnlappen habe) komponiert. Über die Jahre, gab es mehrere Versionen, die die Melodie mit einem Text verbunden und auf die Menschheit losgelassen haben. In der Schweiz schaffte es der Song „Chip Chip“ von Cash & Carry, 1974 auf den ersten Platz der Charts. In Deutschland mussten wir bis 1981 warten, denn da schafften es die De Electronica’s mit „Dance Little Bird“, 8 Wochen die Eins zu belegen. Wenn das Klatschen im falschen Takt im ZDF Fernsehgarten nicht mehr aufregend genug ist, dann holt man den Ententanz aus der verstaubten Plattenkiste und man hört neben dem arrhythmischen Klatschen noch das knacken von schiefen Hüftgelenken. Als findiger DJ könnte man den Sound dann für einen Technotrack samplen, den Song dann Kiwitanz und dann im Mallorca Special im ZDF Fernsehgarten oder im Altersheim auftreten. Der Altersdurchschnitt dürfte der Gleiche sein. Aber bevor ich dann aber zum Ententanz komme, möchte ich mit der Disco Duck anfangen. Rick Dees hat den Song in den 70ern veröffentlicht. Was ich gut finde, dass er seine Band Idioten (Rick Dees and his Cast of Idiots) nennt. Wir alle würden doch gerne unsere Kollegen auch so nennen. Aber bei uns heißt das heutzutage Mobbing. Also fangen wir an..
Da ich ja bekanntlich einen sehr guten Musikgeschmack besitze, habe ich euch die Creme de la Creme zum Thema herausgesucht. Da ich nicht eingebildet und absolut keinen Humor besitze, nenne ich mich selber manchmal einen Musik-Connoisseur. Da ich diesen Beitrag mit etwas, aber nicht zu viel Humor garnieren wollte um das Thema ein wenig aufzulockern, habe ich Jemanden gefragt, der das Humormonopol besitzt: Chat GPT! Also habe ich gefragt, dass ich ein lustiges Synonym benötige für „einen guten Musikgeschmack haben. Und was soll ich sagen: Ich habe zwar vieles aber was ich nicht bin ist: Ein Gehörgicht Patient! Okay, wenn ich ein Ententainer beim sonntäglichen AfD Frühschoppen wäre, hätte ich mich wohl auf dem Boden geworfen, weil ich denken würde, es wird auf mich geschossen, weil sich alle vor Lachen auf die Schenkel schlagen. Da ich aber alles will, habe ich mich bei Chat GPT bedankt und gefragt ob es nicht etwas gebe, was zum Thema passt und irgendwas mit Vögel wäre am besten. Leider verstehe ich den Gag nicht, den die KI da bringen wollte: „Ein echter Musik-Kenner schießt eben nicht den Vogel ab, sondern trifft immer den richtigen Ton.“ aber immerhin habe ich „das absolute Ge-Hör-nchen für gute Musik.“ Danke liebe KI, ich sehe mich schon als Entertainer mit dem Namen Alfons Ananas mit KI Texten und dem Kiwitanz durch Brandenburgs Autohäuser tingeln. Was lernen wir daraus? KI ersetzt keine KreativitätBevor der Oktober um ist, und Weihnachten naht und die Ente (oder Gans) im Ofen landet, sollten wir so langsam zu Potte kommen. Wir beginnen unsere Flugreise in den 70ern DISCO ist überall und der amerikanische Radio DJ dachte sich, wir müssen mal was seriöses zur Disco beitragen und einfach einen Song ins Rennen schicken, der beschreibt wie man wie eine Ente tanzt. Die Disco Duck war geboren. Wenn ich an Disco denke, denke ich immer an den Song D. I. S. C. O. Von Ottawan. Kurioserweise starte der Song erst 1980 so richtig durch, als Disco, meiner Meinung schon tot war und außerdem behandelt der Song überhaubt nichts zur Disco. Es werden lediglich abwertende Eigenschaften für eine Frau aufgezählt aufgezählt von einem Mann. Während die Frau wiederum nette Eigenschaften aufzählt.
Bevor der Oktober um ist, und Weihnachten naht und die Ente (oder Gans) im Ofen landet, sollten wir so langsam zu Potte kommen. Wir beginnen unsere Flugreise in den 70ern DISCO ist überall und der amerikanische Radio DJ dachte sich, wir müssen mal was seriöses zur Disco beitragen und einfach einen Song ins Rennen schicken, der beschreibt wie man wie eine Ente tanzt. Die Disco Duck war geboren. Wenn ich an Disco denke, denke ich immer an den Song D. I. S. C. O. Von Ottawan. Kurioserweise starte der Song erst 1980 so richtig durch, als Disco, meiner Meinung schon tot war und außerdem behandelt der Song überhaubt nichts zur Disco. Es werden lediglich abwertende Eigenschaften für eine Frau aufgezählt aufgezählt von einem Mann. Während die Frau wiederum „nette“ Eigenschaften aufzählt.

Er zählt auf:
She is D, delirious
She is I, incredible
She is S, superficial
She is C, complicated
She is O, oh, oh, oh
She is D, disastrious
She is I, impossible
She is S, super special
She is C, crazy, crazy
She is O, oh, oh, oh
Sie dagegen
She is D, desirable
She is I, irresistible
She is S, super sexy
She is C, such a cutie
She is O, oh, oh, ohShe is D, delightful
She is I, incredible
She is S, sensational
She is C, sweetest candy
She is O, oh, oh, oh
Aus heutiger Sicht, finde ich den Text eher fragwürdig. Wenn es als Gag gedacht, ist fehlt mir da die Pointe. Als Gegenkontrast zählt die Frau zwar positive Dinge auf aber auch diese zielen eher darauf ab, dem Mann zu gefallen. Man muss eigentlich zu der erkenntnis Kommen, dass der Song „Sexistische Kackscheiße“ ist oder es damit wegwischen, dass es früher halt einfach so war…
Aber zurück zu Rick Dees und seiner Disco Duck. Schauen wir uns den Songtext an:

Went to a party the other night
All the ladies were treating me right
Moving my feet to the disco beat
How in the world could I keep my seat?All of a sudden, I began to change
I was on the dance floor acting strange (quack-quack, quack-quack)
Flapping my arms, I began to cluck (quack-quack)
Look at me, I′m the disco duckAh, get down, mama
I’ve got to have me a woman
Rick singt davon, dass er in einer Disco geht und von den Mädels gut behandelt wird und es ihn auf die Tanzfläche zieht. Da er nicht gereizt wird, mutiert er nicht zum Hulk sondern zur Disco Duck und mischt die Tanzfläche auf. Er wedelt mit den Armen und fängt an zu gackern. Danach will er sich eine Frau schnappen. Ich nehme aber an, er möchte eine Frau freundlich zum Tanzen auffordern. Er will ja sicherlich nicht übergriffig werden…
Oh, mama, shake your tail feather
When the music stopped, I returned to my seat
But there’s no stopping a duck and his beat (quack-quack, quack-quack)
So I got back up to try my luck (quack-quack, quack-quack)
Why, look (everybody’s doing the)
Okay, ich verstehe den satirischen Ansatz des Songs, er klingt musikalisch auch erstaunlich gut. Rick Dees hat Musik im Blut. Stimmlich und musikalisch gefällt mir das ganz gut. Mit „Oh, mama, shake your tail feather“ hat er eine Umschreibung zu „Shake Ya Booty“ gefunden oder wie Peter Fox es nennen würde „Schüttel deinen Speck„. Unterbrochen wird das ganze immer wieder mit Gequake, das verdächtig nach Donald Duck klingt. Das dachten die Japaner auch und haben den Song mit diesem Cover veröffentlicht:

Also lasst uns mal reinschauen:
Oh falsches Video. Hier nun das Richtige. Natürlich habe ich den Auftritt rausgesucht, der den meisten Fremdscham auslöst.
Im selben Jahr brachte D.J. Scott eine etwas peppigere Version des Songs auf die Tanzflächen. Hustles und Bump sind Out!
Interessant ist aber hauptsächlich, dass D.J. Scott auch eine deutschsprachige Version des Songs in Deutschland veröffentlichte. Diese Single besitze ich jedoch nicht, da ihr es mir nicht wert seid, teuer Geld auszugeben nur um von der Single ein Foto zu machen. Aber da eh everybodys doin´the Disco Duck, hier das normale deutsche Cover.


Und hier dazu der Song auf deutsch. Ich glaube, die haben sogar eine deutsche Ente für die Synchronisation genommen.
Bis jetzt ging ja alles noch gediegen vonstatten. Aber jetzt müsst ihr ganz stark sein. Immer wenn man denkt, schlimmer kann ein Song nicht werden, kommt ein Deutscher daher und denkt sich sich, man könnte einen Song noch verschlechtern, einen deutschen Text drauf klatschen und noch ein wenig Geld scheffeln. Meine Damen und Herren, darf ich vorstellen: Willem mit dem Song „Tarzan ist wieder da“ Ihr könnt gar nicht glauben, was ich für Kopfschmerzen habe. Ich stecke mir gleich eine Ibuprofen direkt in den Arsch damit sie schneller wirken kann.
Ich brauch nun erst einmal einen Song zur Beruhigung, um wieder runter zu kommen, der irgendwas mit dem Thema zu tun hat. Der Song passt zwar nicht in die Zeit aber ich sehe einen Big White Cock am Schlagzeug. Und ich habe absolut keine Ahnung worüber hier gesungen wird.
Über diesen Willem könnte man einen eigenen Beitrag machen. Scheinbar hat er in den 70ern und 80ern alles gecovert, was nicht Niet- und Nagelfest war. Er hat sogar eine Coverversion von Captain Sensible und seinen Wot gemacht. Seine Version heißt Wat?. Dort erzählt er uns irgendwas von ET dem Außerirdischen. Aber immerhin ist es nicht so schlimm wie sein Tarzan Song.
Sind wir alle bereit für körperliche und geistige Schmerzen bis ins Unermessliche? Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht wie Willem von der Disco Duck zu Tarzan gekommen ist. Und ich verabscheue alle Menschen, die sich 1977, diese Single gekauft haben und den Song bis auf Platz 5 gebracht haben. Pfui, schämt euch. Ihr sollt alle in der Hölle eine Ananas in den Arsch geschoben bekommen und das ohne Spucke! Mir ist klar, dass beides einfach nur Juxsongs sind. Aber Rick Dees, kann wenigstens musikalisch überzeugen. Willem hampelt einfach rum. Der Text ist Nonsens und zielt nur auf die niedersten Humorzentren seiner Hörer. Wer über so etwas lacht, lacht auch über Family Guy.
Ehrlich gesagt möchte ich den Dummfug auch gar nicht weiter kommentieren da steigt in mir einfach der Hass auf. Hier mal die erste Strophe:

In Afrika ist Muttertag
Da hat sich Tarzan aufgemacht
Kommt extra aus Amerika
Doch seine Mami ist nicht da
Die Affen düsen durch den Wald
Denn heute bleibt die Küche kalt
Nun suchen sie die Kokosnuss
Weil Tarzan doch was essen muss„Also Kinder, wo is‘ denn nun die Kokosnuss?“
„In der Fallgrube, Tarzan, beim Fallobst!“
„Fallgrube? In Tarzans Urwald jibt et keene Fallgru– aaahhh!
Ich glaube, ich brauche dies, lyrisch gar nicht auseinander nehmen, das steht eigenlich für sich. Ich glaube um auf das Niveau des Songtextes zu kommen, müsste ich eine Lobotomie an mir vollziehen. Und das kann ich nicht machen, danach wähle ich vielleicht auch blaue Parteien…
Eigentlich ist nun der Abschnitt zur Disco Duck beendet. Wäre es nicht schön wenn man zum Abschluss noch einen Kreis bilden könnte, so wie ostdeutsche Stammbäume? (Moment, habe ich mich hier gerade selbst beleidigt?)
Wäre es nicht schön, wenn Rick Dees nicht noch einen Song über einen Affen gemacht hätte, so dass man von Tarzan zurück zu Qualitätsmusik kommen könnte?
Und Rick Dees so: Ich habe da noch einen Gorilla! Einen Dis-Gorilla!

Wenn wir schonmal beim Thema Gorillas sind. Wenn ihr bock auf Foren und Gaming seid, dann hätte ich da ein Tipp für euch. Geht raus in die Natur und spielt einfach mal im Freien!!!!! Als ob ein Gamer freiwillig nach draussen gehen würde. Fenster aufmachen ist ja wohl draussen genug! Alle anderen gucken mal oben ins Menü, ob es da einen affigen Link gibt.
Der Song ist der direkte Nachfolger zur Disco Ente. Im Grunde, das gleiche nochmal. Ich mag aber die Stimme von Rick Dees irgendwie und der Song gefällt mir bei weitem besser. Er ist irgendwie smoother.
Irgendwie finde ich den Anfang irgendwie fragwürdig aber ich lese da bestimmt wieder etwas rein was gar nicht da ist. Wem der Affe und die Ente gefällt kann auch mal ein Ohr in das dazu passende Album werfen. Schöner 70er Jahre Sound.


Ähm, der Artikel hat nun schon 10 Minuten Lesedauer erreicht und dabei ist erst das erste Kapitel zu Ende. Dabei, wird das mit dem Ententanz wohl umfangreicher, obwohl die Lesedauer wohl weniger werden wird (da das Intro dann fehlt). Ich werde hier erstmal einen Cut machen und dann mit einem zweiten Teil weiter machen. Versprochen. So wie beim Uri Geller Beitrag.
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